Herzlich Willkommen

Foto: Batya Schwarz

Foto: Batya Schwarz

Hier finden Sie viele Informationen rund um den Atem: Über die berufsbegleitende Atemtherapie-Ausbildung in München zum Atemtherapeuten / Atempädagogen und über aktuelle Fortbildungsangebote für Atem-Kollegen und Therapeuten aus anderen Berufsfeldern. Sie finden hier eine Therapeutenliste für Atemtherapie-Einzelbehandlungen in Ihrer Nähe sowie Informationen über den gemeinnützigen Verein Atemheilkunst e.V., der von Herta Richter gegründet wurde um  die Arbeit von Dr. J.L. Schmitt zu würdigen und sein umfangreiches Wissen zugänglich zu machen.
Im Atemhaus können Sie an offenen (Anmeldung für den aktuellen Abend)  und fortlaufenden (ein fortlaufender Zyklus von 6 oder 8 Mal) Atemgruppen sowie an Atemwochenenden teilnehmen.
Es gibt Büchertipps und Vorträge von Herta Richter, Veröffentlichungen in der Presse zum Thema Atemtherapie, Informationen zu Studien über die Wirksamkeit von Atemtherapie und vieles mehr.

Atemmassage Übungstag 21. Januar 2017

mit Helga Segatz

An diesem Tag sind alle eingeladen, die Griffe vom Grundkurs 1 – 3 wiederholen wollen. Darüber hinaus ist Raum für Fragen aus der Praxis und es werden Griffe am Nacken wiederholt, die sich auch in der Atembehandlung bewährt haben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Näheres erfahren Sie hier:
Anmeldung bitte unter info(at)atemmassage.de

Chronisch lungenkrank – Was kann ich selbst tun?

Am Mittwoch, den 07.Dezember 2016 findet im Klinikum der Universität München im kleinen Anatomiesaal (Pettenkoferstr. 11, 2. OG) das 16. Patientenforum Lunge statt.

Der eigene Umgang mit einer chronischen Lungenerkrankung wie Asthma bronchiale oder COPD hat eien entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität.

Am 7.12. können Sie von 15.00 bis ca. 19.00 Uhr in Vorträgen über Asthma und COPD Neues erfahren aus der Forschung und sich informieren über Möglichkeiten in Sport und Rehabiltitation. Gegen 18.20 Uhr leitet Kathrin Süss, Physiotherapeutin Atemübungen an.
Der Eintritt ist frei.

Bei Interesse melden sie sich bis 06.12.16 online oder per Email an.

Atem und Tanz, Füsse Wurzeln des Herzens 18. – 20.11.16

mit Irène Christen
Wir lassen der Lust an Rhythmus und Tanz freien Lauf. Sie öffnet Türen in uns. Der Atem trägt weiter, wenn wir uns ihm zuwenden. Empfindungen und Gefühle werden bewusster: wie sie uns bewegen, sich wandeln wenn wir ihnen Raum geben, oder in eine Beziehung zum Du treten.
Ein Schwerpunkt an diesem Wochenende ist der „begleitete Tanz“. Das ist nicht als Tanz im herkömmlichen Sinn gemeint. Es ist ein Zulassen der Bewegung, die aus dem Innern kommen will, sei sie lebhaft, oder zart, vielleicht nach aussen kaum sichtbar. Der „Tänzerin“ steht eine Begleiterin zur Seite. Nebst den Atembehandlungen inspirieren mich dazu der Butohtanz und Authentic movement. Weiterlesen

Vortrag von Dr. med. Friederike Richter am Atemkongress in Freudenstadt 1959

Richter Friederike SchreibtischHeutigentags verbindet sich mit dem Begriff Atemtherapie bereits mehr eine konkrete und positive Vorstellung in der allgemeinen ärztlichen Welt als dies vor mehreren Jahrzehnten noch der Fall war. In jener Zeit wurde von der offiziellen Medizin dieses Heilgebiet mehr zu den schwarz-magischen Heilmethoden gerechnet und so war es auch das Schicksal des in diesen Zeiten von mir begonnen Buches der Atemheilkunst, eine ballastreiche, schwer aufzuarbeitende Schiffsladung von theoretischen Zusammenhängen zur Fundierung der Existenzberechtigung und –notwendigkeit der Atemtherapie herbeigeschafft haben zu müssen. .
Ohne sie mit der Mühsal allzu weitausgeholter Theorie und Grundlagenerläuterung heute belasten zu wollen, sei nur in ganz groben Strichen das Gebäude dieser Atemtherapie, soweit dies nunmehr aufgebaut werden konnte, umrissen.
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Tipp: Vortrag über Wirkfaktoren der Atemarbeit

am Freitag, 22.04.16 im Atemhaus München (19 – 21 Uhr, 12 Euro)
Referentin: Carola Holzmann
(Atemtherapeutin, Psychologin (BSc) Physiotherapeutin und Heilpraktikerin)

An diesem Abend geht es darum, wie die Atembehandlung auf der psychoemotionalen Ebene wirkt, körperlich in Resonanz geht und dadurch eine besonders tiefe nonverbale Kommunikation stattfindet.
Konkret und praxisbezogen werden die Aspekte aus der Lern-, und Entwicklungspsychologie sowie neuerer Körpertherapieforschung vorgestellt und erleichtert so das Fachgespräch mit anderen
Heilberufen.

Anmeldung bitte über Email an: Atemhaus

Friedensevangelium der Essener

Engel Mica_mittel

Foto: Mica Claus München

…erlaubt dem Engel der Luft,
euren ganzen Körper
zu umarmen.
Dann atmet lang und tief.
Wahrlich, ich sage euch,
der Engel der Luft
wird alle Unreinheiten
aus eurem Körper
ausscheiden…

Alles muss durch die Luft
wiedergeboren werden.

Grenzen im Wandel

Auszug aus dem Vortrag von Mica Claus zur Eröffnung der AFA – Tagung 2004

Das Buch von Martin Buber beginnt mit einer Frage : Gott fragt Adam : Wo bist Du ? und es ist nicht so, dass Gott nicht wüsste wo sich Adam befindet. Er fragt, weil er mit dieser Frage etwas bewirken will, er möchte, dass der Mensch sich von dieser Frage ins Herz treffen lässt.
Jeder Mensch ist zu jeder Zeit Adam, der gefragt wird: Wo bist Du in Deiner Welt ?
Der Mensch versteckt sich, um der  Verantwortung für das gelebte Leben zu entgehen.
Es kommt darauf an, dass der Mensch sich die Frage stellt, sich aufrühren lässt:
Wo bin ich hingeraten?
Diese Frage kann man nur hören, wenn man ganz stille wird, denn sie ist leicht zu übertönen.
Buber spricht von der Stimme des „verschwebenden Schweigens“.
Erst wenn ich diese Stimme in mir, diese Frage höre, wird mein Leben zu einem „Weg“.
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Dieses Lauschen auf die Stille

Marianne Müller blickt auf ein ungewöhnliches und erfülltes Leben zurück. Sie wuchs auf mit zehn Geschwistern in Elmau. Ihr Vater, der das Schloss gebaut hat, bleibt ein großes Vorbild. Sie verlässt das Heimatschloss mit 40 Jahren um Atemtherapie zu studieren. In der Arbeit mit ihren Patienten erlebt sie, wie aus der Stille heraus Selbstbegegnung möglich wird. Die Suche nach der Stille führt sie nach Indien. Dort erkennt sie: der Körper wird alt, aber die Seele wird immer jünger und leichter.
Marianne Müller stirbt am 11. Oktober 2006 im Altenheim Marthashofen bei Grafrath. Der Bayerische Rundfunk hat unter Lebenslinien ein Portrait dieser ungewöhnlichen Frau ausgestrahlt.

Tagore

Tausende von Leben hatte ich Gott gesucht. Manchmal sah ich ihn in der Ferne, aber wenn ich ihm
näher kam, war er bereits weitergegangen. Ich suchte und suchte, bis ich eines Tages ein Tor sah, auf dem geschrieben war: „Dies ist das Haus, wo Gott wohnt!“
Da wurde ich zum ersten Mal unruhig und verwirrt, zitternd ging ich die lange Treppe hoch. Eben wollte ich an die Tür klopfen, als ich blitzartig innehielt, eine tiefe Frage hatte mich erschüttert. „Wenn ich an diese Türe klopfe und Gott mir öffnet, was dann? Dann wäre alles zu Ende, mein Alltag, meine spirituelle Suche, mein Abenteuer, meine Philosophien, die tiefe Sehnsucht meines Herzens. Durch dieses Tor zu gehen, das wäre Selbstmord!“
Schleunigst zog ich die Schuhe aus, schlich leise die Treppe hinunter, und sobald ich wieder unten auf dem Weg war, setzte ich meine intensive Suche nach Gott fort und renne seit Jahrtausenden weiter,
ohne mich jemals umzudrehen. Immer noch suche ich nach Gott, obwohl ich eigentlich genau weiß, wo er wohnt. Alles, was ich also auf meiner spirituellen Suche zu tun habe, ist diese Haus zu meiden, diese Haus, das mich ständig plagt, denn ich erinnere mich ganz genau, sollte ich diese Haus betreten, dann wäre alles zu Ende!